Freitag, 6. März 2015

Tor Miller

Headlights em Radio. Etj we bie ahr en fo nohus. Dee Dach we lang. Oabeit von zemorjens bett oppenowent. Tweschendrech bie ahm. Hee sed tjeen Wot. Wie tjitjde ons ruhig enne Oge. Wie were bute. See fruch lota no ahm. Etj we stell en trurich. Sie wada tus. Midnight em Internet. Dee Klock jeit opp dree. Bute woat et boolt wada dach. Benne vleicht uck.

Samstag, 21. Februar 2015

Internationaler Tag der Muttersprache


Soooo viele Sprachen werden inzwischen auch hier bei uns in Deutschland gesprochen - da wird einem ja schwindelig! Seit über 20 Jahren unterrichte ich Deutsch in verschiedenen Sprachkursen und höre dabei immer wieder auch die Muttersprachen der Kursteilnehmer. Ich mag es, immer wieder auch mal ein paar Wörter aus einer fremden Sprache zu lernen. Inzwischen arbeite ich seit etwas mehr als zwei Jahren auch in einem Jugendzentrum (AWO KiJu Brake) und auch hier reden wir zwar auf Deutsch miteinander, aber die meisten von uns sprechen zuhause eine andere Sprache: Kurdisch, Arabisch, Griechisch, Albanisch oder irgendeine andere. Da wir heute ja mal wieder den Muttersprachentag der UNESCO haben, habe ich einfachn mal einige Jugendliche aus dem KiJu nach ihren Sprachen gefragt - und dieses kleine Video hat mir Yeliz anschließend zusammengebastelt:

Sonntag, 11. Januar 2015

Charlie Hebdo


In dieser Woche ist in Paris etwas passiert, was auch mich nicht in Ruhe lässt. Schon wieder wurde im Namen des Islam zerstört und getötet. Heute Morgen habe ich etwas länger darüber nachgedacht, ob ich wohl auch so mutig gewesen wäre wie Stéphane Charbonnier, der Chefredakteur von Charlie Hebdo, der vor ein paar Tagen zusammen mit 11 anderen Journalisten erschossen worden ist.

Mich beeindruckt es wirklich sehr, was Charbonnier in einem TELQUEL-Interview gesagt und mit seinem Leben auch bewiesen hat:
Je préfère mourir debout que vivre à genoux.

Ich bevorzuge stehend zu sterben, anstatt auf Knien zu leben.

Sonntag, 9. November 2014

Wanjka Stanjka


Vor genau 25 Jahren habe ich mich abends in meinen Opel Kadett gesetzt, um mit meinen Kollegen Guido, Juliane und (?) zur DDR-Grenze zu heizen: Hat sich gelohnt! Die Grenze war auf! Ossis und Wessis feierten grenzenlos und lagen sich fröhlich in den Armen... Das war irgendwie ein schräges Bild: Musik, Sektflaschen, lustige Polizisten, ganz ganz viele Menschen - an einem sonst so blutigen Ort. Wir ließen uns mitnehmen und genossen den Abend. Eigentlich wollten wir weiter bis nach Berlin, denn da war die Mauer plötzlich weg. Aber meine Chefin Ulrike, ich war damals Zivi in Bad Salzuflen, meinte, wir müssten unbedingt zum Frühdienst. Grenzen... Wenn man sie verschieben oder ignorieren will, kostet das immer etwas. Ich wollte meinen Job nicht verlieren und fuhr dann bald wieder zurück nach Ostwestfalen-Lippe. Mit einem großen orangen Stehaufmännchen im Kofferraum. Ein Wanjka-Stanjka! Den hatte mir ein betrunkener Vopo geschenkt. Oder verkauft? Ich weiß es nicht mehr.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Soo dicht













Soo wiet
Send wie jegone
Soo dicht send wie jeblewe
Noch jeit mien Foot
Noch hab etj Moot
Soo wiet send wie jeblewe
Soo dicht send wie jegone
Biem Stoawe soo vel Lewe
Biem Lache soo vel Trone
Du best mie goot
Etj sie die goot
Soo wiet

* * *

Sonntag, 27. April 2014

Krieg

Irgendwie scheinen Ost und West sich nicht so richtig zu vertragen - aus welchen Gründen auch immer. Der aktuelle ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk übertreibt hoffentlich, wenn er davon spricht, dass Russland einen dritten Weltkrieg provoziere. Anscheinend hat unsere Welt noch nicht genug Kriege gehabt...

Mein Vater, der in der Ukraine geboren und aufgewachsen ist, musste damals das Land verlassen und irgendwo in Sibirien Zwangsarbeit leisten. Das war der zweite Weltkrieg. Auf einen dritten würde ich gerne verzichten! Aber wenn wir Menschen uns mit unseren unterschiedlichen Interessen nicht vertragen, scheint es wohl doch immer wieder zu bösen Kloppereien zu kommen. Irgendwie doof. Irgendwie kindisch. Wahrscheinlich menschlich.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wada tus


Dis Jung es wada tus! Welcome back home again! Dieser Zimmermann hier oben auf dem Celler Ortsschild ist mein Neffe und ein ganz lieber wilder Handwerker! Er war ganze ACHT Jahre auf weltweiter Wanderschaft,  auf der Walz - und ab heute ist er wieder "zuhause"!

Hab 2008 mal ein Video gepostet, als er spontan vorbeikam, natürlich in seiner Gesellenkluft, wie immer. Ob er die jetzt ablegt?