Sonntag, 11. Januar 2015
Charlie Hebdo
In dieser Woche ist in Paris etwas passiert, was auch mich nicht in Ruhe lässt. Schon wieder wurde im Namen des Islam zerstört und getötet. Heute Morgen habe ich etwas länger darüber nachgedacht, ob ich wohl auch so mutig gewesen wäre wie Stéphane Charbonnier, der Chefredakteur von Charlie Hebdo, der vor ein paar Tagen zusammen mit 11 anderen Journalisten erschossen worden ist.
Mich beeindruckt es wirklich sehr, was Charbonnier in einem TELQUEL-Interview gesagt und mit seinem Leben auch bewiesen hat:
Sonntag, 9. November 2014
Wanjka Stanjka
Vor genau 25 Jahren habe ich mich abends in meinen Opel Kadett gesetzt, um mit meinen Kollegen Guido, Juliane und (?) zur DDR-Grenze zu heizen: Hat sich gelohnt! Die Grenze war auf! Ossis und Wessis feierten grenzenlos und lagen sich fröhlich in den Armen... Das war irgendwie ein schräges Bild: Musik, Sektflaschen, lustige Polizisten, ganz ganz viele Menschen - an einem sonst so blutigen Ort. Wir ließen uns mitnehmen und genossen den Abend. Eigentlich wollten wir weiter bis nach Berlin, denn da war die Mauer plötzlich weg. Aber meine Chefin Ulrike, ich war damals Zivi in Bad Salzuflen, meinte, wir müssten unbedingt zum Frühdienst. Grenzen... Wenn man sie verschieben oder ignorieren will, kostet das immer etwas. Ich wollte meinen Job nicht verlieren und fuhr dann bald wieder zurück nach Ostwestfalen-Lippe. Mit einem großen orangen Stehaufmännchen im Kofferraum. Ein Wanjka-Stanjka! Den hatte mir ein betrunkener Vopo geschenkt. Oder verkauft? Ich weiß es nicht mehr.
Donnerstag, 17. Juli 2014
Soo dicht
Soo wiet
Send wie jegone
Soo dicht send wie jeblewe
Noch jeit mien Foot
Noch hab etj Moot
Soo wiet send wie jeblewe
Soo dicht send wie jegone
Biem Stoawe soo vel Lewe
Biem Lache soo vel Trone
Du best mie goot
Etj sie die goot
Soo wiet
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