Dienstag, 21. Februar 2017
Muttersprachen
Wenn "Liebe" zu den Muttersprachen dieser Welt gehört, dann will ich sie pflegen und so gut ich kann meinen Beitrag dazu leisten, dass sie vor dem Aussterben bewahrt bleibt :)
Heute feiert die UNESCO mal wieder den Internationalen Tag der Muttersprache. Das finde ich gut. Egal, wo und mit welcher Landessprache wir leben: Parallel dazu die eigene Muttersprache zu nutzen ist schön und wichtig! Hier in Deutschland spüre ich zunehmend Respekt vor den mitgebrachten Sprachen - vor allem auch bei den vielen Flüchtlingen, die in den vergangenen Jahren zu uns gestoßen sind. Heute Morgen standen in meinem Alpha-Sprachkurs die Wörter "Söhne" und "Töchter" an der Tafel. Hier fiel die Übersetzung in die eigenen Sprachen der Anwesenden (Persisch, Kurdisch, Arabisch) nicht schwer. Manchmal ist die die Hürde jedoch höher, wie z.B. bei den Wörtern "Vergebung" oder "Wiederheirat"... Allein das Wort "Muttersprache" sorgt ja schon für ein ziemlich abwechslungsreiches Verständnis.
Als vor ca. 20 Jahren meine Söhne geboren wurden, kam ich irgendwie gar nicht auf die Idee, mit ihnen in meiner Muttersprache Plautdietsch zu reden. Wäre es vielleicht doch eine gute Idee gewesen? Sollte ich es bei der nächsten Chance versuchen? Welche Sprache auch immer es sein wird - hoffentlich nie ohne die ganz oben genannte!
P.S. Ich habe wieder geheiratet! Meine Frau heißt Julia Amann und ihre 10-jährige Tochter Emilia zählt jetzt auch zu meinen Söhnen und Töchtern :) Unsere Muttersprachen? Immer ähnlicher... Das Foto oben zeigt übrigens eine Tulpe, die neulich bei uns auf dem Küchentisch stand und von mir ein paar Tropfen Honig bekommen hat...
Mittwoch, 25. Januar 2017
Montag, 10. Oktober 2016
Highraten

Schon vier Neffen von mir haben in diesem Jahr ihre Freundinnen (oder umgekehrt) vor den Traualtar geschleppt: Erst Andreas die Ellen in Adelaide, dann Feri die Janine in Wienhausen, dann Giora die Lenja in Gütersloh und jetzt David seine Janine - im Hochzeitsschloss Beesenstedt! Immer wieder schön und spannend, wenn ich nach längeren Pausen meine Geschwister und ihre Kinder (und inzwischen auch schon deren Kinder) treffe und sie mal wieder (oder zum ersten Mal) herzlich umarmen kann - und dabei unmissverständlich merke, dass wir alle zusammen älter werden :) Unter den vielen Cousinen und Cousins von David, die letztes Wochenende im Schloss feierten, waren z.B. auch Melissa aus Kalifornien, die jetzt für eine Weile in Deutschland bleibt, oder Andreas und Ellen aus Australien, die für ein paar Tage nach Polen wollen, oder Jay Habib, der ShopCo erfunden hat... Diesmal war ich mit meinem Sohn Jan unterwegs, siehe Ritas Schnappschuss (oben links). Irgendwie freu ich mich, wenn wir uns trauen und heiraten. Ich glaube, die meisten von uns wollen lieben und geliebt werden, für immer und ewig! Auch wenn wir wissen, dass nicht immer alles klappt. Auch wenn wir gerne Sicherheiten hätten, statt Raten auf hohem Niveau...
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